Einleitung zum Kapitel
In dieser Übung geht es darum, die negativen Glaubenssätze zu erkennen, die sich in der Kindheit durch Erfahrungen mit den wichtigsten Bezugspersonen gebildet haben. Diese Glaubenssätze beeinflussen das eigene Denken, Fühlen und Handeln bis heute und wirken wie ein inneres Programm, das immer wieder Probleme hervorruft.
Kernaussage
Die Übung unterstützt dich darin, deine individuellen Glaubenssätze zu erkennen und schriftlich festzuhalten, da sie die Ursache vieler wiederkehrender Probleme und Muster in deinem Leben sind.
Wichtige Gedanken aus dem Kapitel
- Die Übung regt an, Situationen aus der Kindheit zu reflektieren, in denen du dich verletzt, beschämt oder abgelehnt gefühlt hast.
- Aus diesen Erinnerungen lassen sich typische Glaubenssätze ableiten, die bis heute Denken und Handeln prägen.
- Im Buch finden sich Listen mit Beispielen negativer Glaubenssätze (z. B. zum Selbstwert, zu Beziehungen oder allgemeinen Lebenshaltungen).
- Die gesammelten Glaubenssätze werden in der Kind-Schablone notiert. Sie gelten als „Störprogramm“, das viele Probleme beeinflusst.
- Ziel ist es, die eigenen Glaubenssätze klar zu benennen, um sie später verändern zu können.
Zentrale Botschaft
Das Erkennen der eigenen Glaubenssätze ist ein entscheidender Schritt auf dem Weg, das Schattenkind zu verstehen. Wer seine Glaubenssätze kennt, kann beginnen, sie liebevoll zu verändern.
Am meisten Wirkung entfaltet diese Übung, wenn du sie direkt mit dem Buch machst – es lohnt sich.
