Einleitung zum Kapitel
Die Übung dient dazu, das Sonnenkind sichtbar zu machen und die positiven Glaubenssätze herauszuarbeiten, die es stärken. Grundlage ist die bewusste Auseinandersetzung mit unterstützenden Glaubenssätzen aus der Kindheit sowie die Umwandlung der alten Kernglaubenssätze des Schattenkindes.
Kernaussage
Positive Glaubenssätze entstehen durch konstruktive Erfahrungen, liebevolle Botschaften und durch die bewusste Neuformulierung früherer Schattenkind-Botschaften.
Wichtige Gedanken aus dem Kapitel
- Für das Sonnenkind wird erneut eine Kindersilhouette gestaltet, diesmal bunt, fröhlich und ansprechend, um den Zielzustand sichtbar zu machen.
- Positive Glaubenssätze entstehen aus zwei Quellen:
- 1. Positive Botschaften aus der Kindheit: z. B. Eigenschaften oder Werte, die Eltern oder andere Bezugspersonen vermittelt haben.
- 2. Umkehrung der negativen Kernglaubenssätze: Die beim Schattenkind erarbeiteten Glaubenssätze werden in ihr konstruktives Gegenteil gewendet.
- Die neuen Glaubenssätze werden dem Sonnenkind zugeordnet und dort verankert.
- Entscheidend ist, dass die neuen Sätze realistisch, stärkend und innerlich erreichbar formuliert sind.
- Der Erwachsene überprüft, welche Sätze tatsächlich stimmig und stabilisierend wirken.
Zentrale Botschaft
Positive Glaubenssätze stärken das Sonnenkind, relativieren die alten Schattenkind-Botschaften und schaffen eine innere Haltung, die Mut, Selbstvertrauen und Selbstwirksamkeit fördert.
Am meisten Wirkung entfaltet diese Übung, wenn du sie direkt mit dem Buch machst – es lohnt sich.
