Einleitung zum Kapitel
Diese Übung dient dazu, das Schatten- und das Sonnenkind miteinander zu verbinden und beide Anteile bewusst in die eigene Persönlichkeit zu integrieren.

Kernaussage
Durch eine körperlich erfahrbare Übung können Schatten- und Sonnenkind als zusammengehörige Anteile wahrgenommen und bewusst integriert werden.

Wichtige Gedanken aus dem Kapitel

  • Die Übung basiert auf dem sogenannten „Gehen entlang der 8“, einer Methode zur Förderung der Zusammenarbeit beider Gehirnhälften.
  • Ziel ist es, Schatten- und Sonnenkind anzunehmen, miteinander zu verbinden und die eigene Wahlfreiheit zwischen beiden Zuständen deutlich zu spüren.
  • Für das Schattenkind werden negative Kernglaubenssätze, Gefühle und optional eine passende Farbe notiert.
  • Für das Sonnenkind werden positive Kernglaubenssätze, Gefühle, Werte, ein inneres Bild und ebenfalls eine Farbe festgehalten.
  • Die Schatten- und Sonnenkind-Schablonen werden so auf dem Boden platziert, dass sie die Form einer liegenden Acht bilden.
  • Beim Gehen entlang der Acht werden die Inhalte des Schatten- und Sonnenkindes abwechselnd laut vorgelesen.
  • Die Übung kann mit zwei Helfern durchgeführt werden oder allein, indem die Inhalte selbst gelesen oder aufgenommen werden.
  • Das wiederholte Durchlaufen der Acht unterstützt die kinästhetische Integration beider Bewusstseinszustände.
  • Am Ende der Übung wird innegehalten, um wahrzunehmen, welchem inneren Zustand man sich stärker zugewandt fühlt.
  • Die Übung kann wiederholt werden, bis sich ein stimmiges inneres Gleichgewicht einstellt.
  • Das Verfahren lässt sich auch auf Entscheidungskonflikte übertragen, indem Pro- und Kontra-Aspekte einander gegenübergestellt werden.

Zentrale Botschaft
Indem Schatten- und Sonnenkind bewusst wahrgenommen, körperlich erlebt und miteinander verbunden werden, kann ein inneres Gleichgewicht entstehen und die eigene Wahlfreiheit gestärkt werden.

Am meisten Wirkung entfaltet diese Übung, wenn du sie direkt mit dem Buch machst – es lohnt sich.