Einleitung zum Kapitel
Diese Übung stärkt das Bindungs- und Sicherheitsgefühl des Schattenkindes. Sie vertieft positive Nähe- und Liebe-Erfahrungen aus der Kindheit – oder erschafft in der Vorstellung neue, heilsame Bindungsmomente.

Kernaussage
Positive Bindungserfahrungen können innerlich verstärkt oder durch Fantasieeltern ergänzt werden, um dem Schattenkind Geborgenheit, Sicherheit und Willkommen-Sein zu vermitteln.

Wichtige Gedanken aus dem Kapitel

  • Die Übung richtet sich an kindliche und erwachsene Bedürfnisse nach Liebe und Bindung.
  • Positive, liebevolle Momente mit Eltern oder nahen Bezugspersonen werden innerlich wieder aufgerufen.
  • Gefühle von Nähe, Geborgenheit, Sicherheit und Aufgehobensein sollen intensiv gespürt werden.
  • Wichtig ist, die Bindung zu fühlen und wahrzunehmen, dass man willkommen und geliebt war.
  • Wenn kaum oder keine positiven Erinnerungen existieren, können Fantasieeltern herangezogen werden.
  • Fantasieeltern können reale Personen (z. B. Eltern einer Freundin) oder frei erfundene Figuren sein.
  • Die Vorstellung schenkt „neue Eltern“, die genau die Wärme, Zuwendung und Sicherheit geben, die man gebraucht hätte.
  • Die Fantasieeltern verhalten sich so, wie man es sich als Kind gewünscht hat und bieten ein inneres „Zuhause“.
  • Diese inneren Eltern können jederzeit innerlich herbeigerufen werden, wenn Unterstützung, Trost oder Sicherheit gebraucht wird.

Zentrale Botschaft
Bindung lässt sich innerlich nachnähren – durch das Wiederbeleben guter Kindheitsmomente oder durch liebevoll gestaltete Fantasieeltern, die dem Schattenkind das Gefühl geben, sicher, willkommen und geliebt zu sein.

Am meisten Wirkung entfaltet diese Übung, wenn du sie direkt mit dem Buch machst – es lohnt sich.