Einleitung zum Kapitel
Diese Übung stärkt die Verbindung zum Schattenkind, indem ein liebevoller Brief an das innere Kind geschrieben wird – so, wie eine warmherzige, fürsorgliche Bezugsperson einem Kind schreiben würde.
Kernaussage
Der Brief vermittelt dem Schattenkind Trost, Annahme, Verständnis und Rückhalt – und hilft, alte Glaubenssätze zu relativieren.
Wichtige Gedanken aus dem Kapitel
- Ein Kinderfoto kann helfen, innerlich Kontakt zum Schattenkind aufzunehmen.
- Der Brief wird aus der Perspektive einer liebevollen, schützenden elterlichen Instanz geschrieben.
- Die Formulierungen sollen Wärme, Anerkennung, Verständnis und Trost ausdrücken.
- Der Brief kann konkrete Sorgen des Schattenkindes aufgreifen (z. B. Selbstwertzweifel, Perfektionsdruck, Angst zu versagen).
- Wichtig ist, dem Schattenkind mitzuteilen, dass es liebenswert ist – ohne Leistung, ohne Perfektion.
- Der Brief kann darauf hinweisen, dass viele belastende Glaubenssätze aus früheren Familiensituationen stammen und nicht der heutigen Realität entsprechen.
- Beispiele im Buch zeigen, wie der Erwachsene das Schattenkind ermutigt, unterstützt und entlastet.
- Der Brief kann dazu anregen, mehr Leichtigkeit, Freude und Selbstfürsorge ins Leben zu bringen.
Zentrale Botschaft
Ein liebevoller Brief an das Schattenkind öffnet einen heilsamen Dialog, der alte Selbstzweifel beruhigt und das Gefühl von Wert, Sicherheit und Annahme stärkt.
Am meisten Wirkung entfaltet diese Übung, wenn du sie direkt mit dem Buch machst – es lohnt sich.
