Einleitung zum Kapitel
Diese Übung beschreibt eine körperorientierte Methode, um belastende Gefühle bewusst wahrzunehmen und aufzulösen. Der Fokus liegt darauf, Gefühle nicht gedanklich zu bearbeiten, sondern sie über die Körperwahrnehmung zu regulieren.

Kernaussage
Belastende Gefühle können sich auflösen, wenn sie vollständig im Körper wahrgenommen und ohne gedankliche Bilder durch bewusste Atmung losgelassen werden.

Wichtige Gedanken aus dem Kapitel

  • Die Übung kann im Stehen, Sitzen oder Liegen durchgeführt werden.
  • Sie ist in abgewandelter Form der Sedona-Methode entlehnt.
  • Zu Beginn steht die bewusste Wahrnehmung des eigenen Körpers und der Atmung.
  • Verspannungen und Verkrampfungen werden durch gezielte Aufmerksamkeit und Atmung gelockert.
  • Ein konkretes Problem wird nicht analysiert, sondern in seiner körperlichen Wirkung wahrgenommen.
  • Gefühle zeigen sich im Körper zum Beispiel durch Druck, Enge, Herzklopfen oder veränderte Atmung.
  • Das Problemgefühl wird nicht abgewehrt, sondern bewusst zugelassen.
  • Die typische Schutzstrategie wird innerlich verstärkt, um das dazugehörige Körpergefühl deutlicher wahrzunehmen.
  • Bilder und Gedanken zum Problem verstärken das Gefühl und sollen anschließend bewusst losgelassen werden.
  • Entscheidend ist die ausschließliche Konzentration auf das körperliche Empfinden.
  • Durch bewusstes Atmen in die betroffenen Körperstellen kann sich das Gefühl abschwächen oder auflösen.
  • Die Übung kann auch im Alltag angewendet werden, sobald der Schattenkind- oder Problemmodus spürbar wird.
  • Nach dem Auflösen des Gefühls kann bewusst in den Sonnenkind-Zustand gewechselt werden.

Zentrale Botschaft
Indem Gefühle auf körperlicher Ebene wahrgenommen und ohne gedankliche Verstärkung gelöst werden, entsteht Entlastung und ein schnellerer Ausstieg aus dem Schattenkindmodus.
Besonders wirkungsvoll ist diese Übung, wenn sie regelmäßig und achtsam angewendet wird.

Am meisten Wirkung entfaltet diese Übung, wenn du sie direkt mit dem Buch machst – es lohnt sich.