Einleitung zum Kapitel
Dieses Kapitel stellt eine konkrete Übung vor, mit der Schieberitis systematisch überwunden werden kann, indem innere Anteile bewusst einbezogen und klare Handlungsschritte definiert werden.
Kernaussage
Schieberitis lässt sich überwinden, wenn Schattenkind, Sonnenkind und innerer Erwachsener gezielt angesprochen werden und Aufgaben emotional wie strukturell handhabbar gemacht werden.
Wichtige Gedanken aus dem Kapitel
- Das Schattenkind soll befragt werden, was es daran hindert, einen Anfang zu finden, etwa Versagensängste, Trotz gegenüber Erwartungen oder Trägheit.
- Lähmende Glaubenssätze wie „Das schaffe ich nicht“ oder „Du kannst mich mal“ sollen identifiziert werden.
- Die Gefühle, die durch weiteres Aufschieben entstehen, wie Schuldgefühle oder Angst, sollen bewusst wahrgenommen und zugelassen werden.
- Schattenkind und innerer Erwachsener werden klar voneinander getrennt, um beide gezielt zu unterstützen, wie im Buch beschrieben.
- Negative Glaubenssätze werden bewusst in positive umgewandelt und visuell verankert, etwa durch Aufschreiben oder Gestalten.
- Ein positives Zielgefühl wird aktiviert, indem man sich mit allen Sinnen vorstellt, wie es sich anfühlt, eine Aufgabe erledigt zu haben oder bereits regelmäßig auszuführen.
- Große Aufgaben werden in realistische, gut umsetzbare Zwischenziele unterteilt, um die Einstiegshürde zu senken.
- Das konkrete Vorhaben wird verbindlich in einen Tages- oder Wochenplan eingetragen.
- Belohnungen werden fest eingeplant, um Motivation und Durchhaltevermögen zu stärken.
- Es wird darauf hingewiesen, dass permanentes Aufschieben deutlich mehr Zeit und Energie kostet als das konsequente Anfangen und Umsetzen.
Zentrale Botschaft
Schieberitis verliert ihre Macht, wenn innere Blockaden ernst genommen, positive Gefühle aktiviert und Aufgaben klar strukturiert sowie belohnend umgesetzt werden.
Am meisten Wirkung entfaltet diese Übung, wenn du sie direkt mit dem Buch machst – es lohnt sich.
