Einleitung zum Kapitel
Diese Übung beschreibt eine innere Haltung des bewussten Annehmens dessen, was gerade ist. Sie dient dazu, belastende Gefühle nicht abzuwehren, sondern ihnen mit Akzeptanz zu begegnen, um innere Beruhigung zu ermöglichen.

Kernaussage
Belastende Gefühle lösen sich schneller auf, wenn sie angenommen statt abgewehrt werden.

Wichtige Gedanken aus dem Kapitel

  • Die Übung basiert auf dem Prinzip des Bejahens der aktuellen Wirklichkeit („Ja, so ist das“).
  • Abwehr von Angst und anderen unangenehmen Gefühlen kostet mehr Energie als deren Akzeptanz.
  • Angst, Trauer, Wut, Scham und Hilflosigkeit werden dem Schattenkind zugeordnet.
  • Wird das Schattenkind mit seinen Gefühlen angenommen, fühlt es sich verstanden und kann sich beruhigen.
  • Gefühle sind grundsätzlich vorübergehende Zustände, auch wenn sie sich im Erleben dauerhaft anfühlen.
  • Die bewusste Wahrnehmung des körperlichen Ausdrucks eines Gefühls unterstützt dessen Auflösung.
  • Bilder und gedankliche Inhalte verstärken Gefühle; die reine Fokussierung auf die Körperempfindung wirkt entlastend.
  • Die Übung steht in Zusammenhang mit Methoden aus der Meditationslehre sowie der Sedona-Methode.

Zentrale Botschaft
Durch das bejahende Annehmen der Wirklichkeit und der eigenen Gefühle entsteht innere Entlastung, Beruhigung und ein konstruktiverer Umgang mit belastenden emotionalen Zuständen.

Am meisten Wirkung entfaltet diese Übung, wenn du sie direkt mit dem Buch machst – es lohnt sich.